Jetzt ist Zähltag! 2018

Let's Clean Up Europe 2018 steht ganz unter dem Motto Jetzt ist Zähltag! Das Umweltministerium möchte es genau wissen und führt eine Studie durch, was für Müll genau auf Deutschlands Straßen, in den Parks und in der Natur liegt. Ziel der Studie ist es, Maßnahmen zur Reduzierung des Litterings zu entwickeln. Welcher Müll wird besonders häufig "gelittert"? Welche Bereiche einer Stadt sind von Littering am meisten betroffen? Das sind die wesentlichen Fragen, auf die wir im Rahmen der Studie Antworten suchen.

 

Mitmachen

Du beteiligst Dich an einer Aufräumaktion Deiner Stadt, die Teil von Let's Clean Up Europe ist? Du gehst mit Deinem Verein oder Deiner Firma aufräumen? Dann schaut dieses Jahr ganz genau, was bei Euch im Sack landet. Die Teilnahme an der Zählstudie ist ganz einfach. Was Du dafür benötigst:

  • Ein Datum für Deine Aktion.
  • Dich als Ansprechperson - Du kannst mit einer Gruppe sammeln oder allein.
  • Zeit: Plant im Vorfeld Zeit ein, um Euch in Ruhe mit den Besonderheiten des Zählens und der Zähl-App vertraut zu machen
  • Einen Ort: Zählen ist aufwendiger als Sammeln, also plant von Vornherein ein kleineres Gebiet ein.
  • Melde Eure Aktion bei Let's Clean Up Europe an und gib an, dass Du mit Deiner Gruppe oder Du allein auch Teil der Zählstudie sein möchtest.
  • Du bekommst dann alle wichtigen Infos, Instruktionen und die Antwort auf alle Fragen von ZEUS. ZEUS ist das wissenschaftliche Institut, das Euch begleitet.
  • Nehmt Euch Euer Areal vor und zählt: Wie viele Zigarettenstummel, Kronkorken, Kaffeebecher, Glasflaschen, Plastiktüten,...
  • Smartphone: Mit Hilfe einer speziellen App fürs Handy kannst Du die Ergebnisse an ZEUS übermitteln.
  • Macht Fotos von Euch und Euren kuriosesten Sammelfunden. Euer Lieblingsbild kann im Juni 2018 am Foto Contest teilnehmen.
  • Du kannst mit Hilfe der App zwischen 1. März und 31. Mai 2018 an so vielen Orten zählen, wie Du willst. Bei Let's Clean Up Europe meldest Du nur Deine erste Aktion an.

Wer kann teilnehmen?

Je mehr Zählergebnisse wir haben, desto besser können wir Lösungen für das Littering-Problem entwickeln. Wir wollen an möglichst vielen Orten in Deutschland zählen. Deswegen sind Alle zum Mitmachen eingeladen: Einzelpersonen, Schulgruppen, KiTas, Universitäten, Unternehmen, Vereine, Verwaltung oder Nachbarschaftsinitiaven!

Zeitraum

Die Zählstudie findet zeitgleich mit Let's Clean Up Europe statt - also im Frühjahr 2018. Ihr könnt vom 1. März bis 31. Mai 2018 zählen und die Ergebnisse per Smartphone einschicken.

Hintergrund

Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt haben die Zählstudie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden 2019 veröffentlicht.

Die gesammelten Daten werden genutzt, um das Ausmaß des Litterings in  Deutschland besser beurteilen zu können. Die Zählstudie knüpft dabei auch an laufende Forschungsaktivitäten des Umweltbundesamtes an, die sich mit dem litteringbasierten Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt befassen und soll dazu dienen, die vorhandene Datenbasis zu verbessern und eine Hochrechnung des Litteringaufkommens zu ermöglichen.  

Die Bearbeitung dieses Projekts erfolgt durch eine Zusammenarbeit des Zentrums für angwandte Psychologie, Umwelt- und Sozialforschung (kurz: ZEUS GmbH; Projektleitung) mit dem Öko-Institut e.V. Die Ergebnisse werden den Teilnehmenden im Rahmen einer Onlinekonferenz vorgestellt und nach Abschluss des gesamten Vorhabens  im Juni 2019 auf der Website des Umweltbundesamtes der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen

Zur Erläuterung des Konzeptes der Zählstudie, des vorgesehenen Ablaufs sowie der Funktionsweise der APP werden im Februar 2018 zu drei verschiedenen Terminen Webinare für Multiplikatoren angeboten.

Bei Fragen zur Zählstudie stehen  Frau Belke und Frau Kuhlmann von der ZEUS GmbH als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung (E-Mail: zaehltag(at)zeusgmbh.de).

Wissenschaftliche Begleitung

Links & Downloads

GEFÖRDERT VON

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bau mit Mitteln zur Unterstützung der Europäischen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet. Die Verantwortung für den Inhalt der Website liegt bei den Autorinnen und Autoren.